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Junior Member
AN 125 Bj. 1996
Hallo zusammen.
Der AN 125 ist mittlerweile bereits mein fünfter Scooter. Neben meinem Hexagon LX 125, der sich nach 3 Jahren und 38.000 km mit Motorschaden verabschiedete, ist es der Scooter mit der längsten Dienstzeit unter meinem Hintern. Deshalb hier mal ein paar Eckpunkte.
Vor drei Jahren suchte ich bei Ebay einen 125er als Altagsfahrzeug für die Regenfahrten zur Arbeit. Er sollte meine GN 250 ergänzen, der ich keinen Regen mehr zumuten wollte. Und da war er in einer Auktion für 600,-- Euro Sofort-Kauf. 13 Jahre alt, 16.000 km Laufleistung, frische Reifen und ein Jahr TÜV. Wie es so spielt, verpasste ich das Ende der Auktion, doch gekauft hatte ihn keiner. Also habe ich mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen und bin hingefahren. Schlußendlich habe ich ihn für 500,-- Euro mitgenommen und bin bis heute mehr als zufrieden. Bislang habe ich lediglich eine Bremscheibe mit Belägen, einen Vorderrad- und drei Hinterradreifen, einen Riemen und Rollensatz sowie eine Batterie getauscht. Das ist alles im Rahmen des Verschleiß.
Leider sind die Ersatzteilpreise ganz schön heftig. Riemen und Rollen kosten als Originalteile 130 Euro zusammen. Da muß man schon schlucken. Der Riemen hält rund 20.000 km. Das ist eigentlich ganz gut und deshalb greife ich auch zu den Originalteilen. Der Scooter fährt mit einem hohen Windschild, das auch die Hände vor Wind und Nässe schützt. Im Wintereinsatz ist so ein Ding unverzichtbar. Was gerne mal ausfällt ist die Biluxlampe im Frontscheinwerfer. Zum Tausch muß das Windschild und die Lenkerverkleidung runter, im Dunkeln eine nicht ganz unkomplizierte Arbeit. Ich führe deshalb immer eine Dynamolampe, einen Schraubenschlüssel, einen Schaubendreher und eine Ersatzbirne mit. Reifen gibt es, wie könnte es auch anders möglich sein, nur Heidenau K58. Die haften am besten.
Verbrauch: 2,9 Liter pro 100 km
VMAx: laut Tacho 102, das dürften so knapp unter 100 sein
Beschleunigung: geht so....bis 50 reichts am Ampelstart. Nicht vergleichbar jedoch mit den Piaggio Zweitaktern
Helmfach: beleuchtet mit Platz für einen Integralo.
Platzverhältnisse: für mittelgroße Fahrer bis knapp 1,80 ausreichend.
Fahrwerk: für einen eher kleinen Roller durchaus dynamisch.
Negativ: Schlechtes Kaltstartverhalten, geht an der Ampel gerne mal aus, geringe Reichweite durch 7,5 Liter Tank. Die Tankuhr mahnt nach ca. 200 km zum Nachfassen.
Was wünscht man sich? 12- oder 13 Zoll Räder und 15 PS.
Fazit: Die Herren Wagner und Wimme hatten mit ihrer Analyse des gebrauchten AN 125 vor einiger Zeit schon recht. So ein unkomplizierter Allrounder fehlt seit langer Zeit im Suzuki-Programm. Der UE war im Grunde nur ein abgespeckter AN und der dynamischere Epicuro hatte eine dermaßen hässliche Front. Was hatten die sich nur dabei gedacht? Beide haben längst das zeitliche gesegnet. Derzeit bietet Suzuki in der 125er Klasse nur den Burgman und den Sixteen an. Das ist sicher etwas dürftig.
Geändert von AN 125 (27.10.2011 um 22:26 Uhr)
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Member
Den AN125 hatte ich auch. Er markierte sogleich den Anlauf meiner "Roller-Karriere", die nun mit dem 4. Fahrzeug ausschließlich bei Suzuki geblieben ist. (AN125; AN250; AN400; AN650).
Bin mit dem Kleinen winters wie sommers zur Arbeit. In der Stadt hat er immer viel Spaß gemacht. Genügsam, leicht und wendig wie ein Fahrrad. Und bis heute das einzige Fahrzeug, bei dem ich NIE die Batterie zu Gesicht bekam. (Weil er einfach immer funktionierte).
Hohe Teile- und Service-Kosten kann ich leider bestätigen. War und ist bei Suzuki schon immer so.
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Junior Member
Habe einen Suzuki AN 125, Bj. 97 als Zweitmopped vor 3,5 Jahren gekauft. Bin erst rund 4 TKM in der Saison damit gefahren, er hat jetzt knapp 18 TKM runter. Bislang absolut problemlos.
Er macht insbesondere deshalb sehr viel Spaß, weil er sehr leicht ist. Meiner läuft lt. Tacho so knapp unter 100 km/h, dass fahre ich jedoch kaum aus. Schön mit dem Teil in die Stadt fahren oder mit 70-80 km/h über Land schnurren, das macht einfach sehr viel Freude. Auf Kurzstrecken bevorzuge ich den AN 125 vor meinem Motorrad, einer Honda NTV 650.
Unter die Sitzbank passt mein Helm oder einige Einkäufe, der Verbrauch ist mit knapp 3 Litern günstig. Günstig war er auch mit 695,- € in der Anschaffung mit 14 TKM, frischer Inspektion und TÜV vom Suzuki Vertragshändler. Für mich ein guter Kauf. Ein gepflegter Japan-Roller ist einem Baumarktroller in jedem Fall vorzuziehen.
Nur die Batterie musste ich letztes Frühjahr tauschen. Gab es günstig bei ATU. Alte Batterie habe ich als Muster mitgenommen und da gelassen, dann war kein Pfand fällig. Überhaupt gibt es die Verschleissteile auch über ebay und Teilehändler sehr günstig, das müssen keine teuren Originalteile vom Vertraghändler sein.
Der Riemen wurde bei Kauf vom Händler noch gewechselt, Variorollen sind noch die ersten drin.
Der Vorderreifen war bei 14 TKM noch der erste, war aber arg überaltert. Habe dann vo.+hi. auf Conti Twist gewechselt, die sind ok aber heute würde ich wohl doch Heidenau nehmen.
Jetzt im Winter habe ich, obwohl die alten Bremsbeläge vorn noch gut waren, mal Sinterbeläge von EBC montiert, ausgiebige Fahrtests stehen saisonbedingt noch aus.
Einzig die Sitzbank könnte für meine Größe (1,85m) höher sein, das geht bei längeren Strecken schon ins Kreuz...
Ich überlege noch, ob ich mal etwas leichtere Variorollen ausprobiere. Kann mir da jemand einen Tipp geben, welche Größe/Gewicht sinnvoll wäre und welches Montagewerkzeug ich modellspezifisch brauche?
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Junior Member
Den AN hatte ich auch - mein erstes Fahrzeug beim Wiedereinstieg in die Rollerwelt.
Bei 20.000 km wurde er mir gestohlen, bis dahin lief er bis auf einen Bruch der Getriebeausgangswelle (!!!) problemlos.
Gekauft hatte ich mir das Ding 2000, auf Empfehlung der S&S. Die gute Ergonomie für Große war kaufentscheidend...
HG, Christian
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